Heinrich Hertz Fakten & Arbeitsblätter
Heinrich Hertz war ein deutscher Physiker, der die Existenz elektromagnetischer Wellen in James Clerk Maxwells Theorie des Elektromagnetismus bewies. Die Frequenzeinheit „Hertz“ wurde nach ihm benannt.
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Wichtige Fakten & Informationen
FRÜHES LEBEN UND AUSBILDUNG
- Heinrich Rudolph Hertz wurde am 22. Februar 1857 in Hamburg geboren. Deutschland .
- Er wurde als Sohn von Gustav Ferdinand Hertz und Anna Elisabeth Pfefferkorn geboren.
- Sein Vater wurde als Jude geboren, konvertierte aber zu Christentum .
- Heinrich und seine Geschwister wurden als Christen erzogen.
- Hertz wurde an der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg ausgebildet, wo er eine Begabung für naturwissenschaftliche Fächer und Fremdsprachen wie Arabisch und Sanskrit zeigte.
- Anschließend studierte er Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften in Berlin , Dresden, and Munich, under scientists Gustav R. Kirchhoff and Hermann von Helmholtz.
- Hertz entwickelte ein tiefes Interesse an denselben Theorien, die von Kirchhoff und Helmholtz untersucht wurden.
- Kirchoff studierte Theorien in elektrischen Schaltungen, Strahlung und Spektroskopie.
- Helmholtz spezialisierte sich auf Theorien über Klang, hell , Thermodynamik und Elektrodynamik.
- Hertz konzentrierte sich schließlich auf die Gebiete der Kontaktmechanik und des Elektromagnetismus.
- 1880 promovierte Hertz an der Universität Berlin mit magna cum laude.
WISSENSCHAFTLICHE ARBEIT
- Von 1880 bis 1883 war Hertz als Assistent von Helmholtz an der Universität tätig.
- 1883 begann er als Dozent für Theoretische Physik an der Universität Kiel in Kiel, Deutschland.
- Im selben Jahr begann er mit dem Studium der elektromagnetischen Theorie des Physikers und Mathematikers James Clerk Maxwell.
- Die Maxwell-Gleichungen beschreiben die Ladungen und Ströme, die durch elektrische und magnetische Felder erzeugt werden.
- Zwischen 1879 und 1889 führte Hertz eine Reihe von Experimenten durch, bei denen elektrische und magnetische Felder zur Erzeugung von Wellen verwendet wurden, um die Theorie von Maxwell zu beweisen.
- 1885 nahm Hertz eine Stelle als Physikprofessor an der Universität Karlsruhe an.
- Zwischen 1885 und 1889 war Hertz in der Lage, elektromagnetische Wellen zu erzeugen und deren Länge und Geschwindigkeit zu messen.
- Obwohl er nicht der erste war, der elektromagnetische Wellen erzeugte, war Hertz der erste, der die genaue Natur dieser Wellen erkannte: Wellen, die sich durch die Luft bewegen.
- Indem er die Art der Schwingung der Wellen und ihre reflektierenden und brechenden Eigenschaften demonstrierte, konnte er beweisen, dass Licht und Wärme Formen elektromagnetischer Strahlung sind.
- Die elektromagnetischen Wellen wurden zuerst Hertzsche Wellen genannt, später dann Radiowellen.
- 1887 entdeckte Hertz auch das Konzept des photoelektrischen Effekts. Dies ist der Verlust der elektrischen Ladung eines Objekts, wenn Licht darauf trifft.
- Hertz war derjenige, der dieses Phänomen beschrieben hat, aber es war Albert Einstein wer konnte erklären, warum es passiert ist.
- Die Studien von Hertz wurden zur Grundlage der Quantenmechanik.
- Der Elektromagnetismus ist nicht das einzige Gebiet, auf dem Hertz bedeutende Beiträge geleistet hat. Er erstellte auch das Originalpapier zur Kontaktmechanik, einfach bekannt als die Hertzsche Kontakttheorie.
- Die Kontaktmechanik befasst sich mit der Verformung fester Körper, die miteinander in Kontakt kommen.
- Die Kontaktmechanik hat sich zu einem äußerst wichtigen Gebiet im Maschinenbau entwickelt.
- Er veröffentlichte 1882 die Arbeit „On the Contact of Elastic Solids“, um diese Theorie zu untermauern.
- Die Spannungen, denen die Festkörper beim Kontakt ausgesetzt sind, nennt man Hertzsche Spannung, die nach ihm benannt wurde.
- 1889 wurde Hertz als Physik-Professor an die Universität Bonn berufen und blieb in diesem Amt bis zu seinem Tod.
- 1892 begann Hertz zusammen mit seinem Schüler Phillip Lenard mit Kathodenstrahlen zu arbeiten.
- Er entwickelte eine Art Kathodenröhre und untersuchte die Durchdringung von Röntgenstrahlen verschiedener Materialien. Er benutzte keine echten Röntgenstrahlen, sondern illustrierte sie durch mathematische Gleichungen.
PERSÖNLICHES LEBEN
- 1886 heiratete Hertz Elisabeth Doll.
- Das Paar hatte zwei Töchter: Johanna (geboren 1887) und Mathilde (geboren 1891).
- Obwohl er teilweise jüdisch war, identifizierte sich Heinrich Hertz zeitlebens als Lutheraner.
TOD UND VERMÄCHTNIS
- Der Gesundheitszustand von Hertz verschlechterte sich 1892, als bei ihm eine Infektion diagnostiziert wurde.
- Im Alter von 36 Jahren starb Hertz in Bonn an Granulomatose mit Polyangiitis.
- Er wurde auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt.
- Hertz arbeitete an seinen wissenschaftlichen Studien und hielt bis zu seinem Tod Vorlesungen über theoretische Physik.
- Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden in drei Bänden veröffentlicht: Electric Waves (veröffentlicht 1893), Miscellaneous Papers (veröffentlicht 1896) und Principles of Mechanics (veröffentlicht 1899).
- 1928 wurde ihm zu Ehren das Heinrich-Hertz-Institut für Schwingungsforschung in Berlin gegründet. Das Institut heißt heute Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI.
- 1930 wurde ihm zu Ehren von der International Electrotechnical Commission die SI-Einheit für die Frequenz Hertz (Hz) eingeführt.
- Auch ein Krater auf dem Mond ist ihm zu Ehren benannt.
Heinrich Hertz Arbeitsblätter
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Vollständige Liste der enthaltenen Arbeitsblätter
- Heinrich Hertz Fakten
- Hertz in Quadraten
- Ablauf der Ereignisse
- Wortschatzüberprüfung
- Ungerade eins raus
- Wissenschaftliche Illustration
- Kurze Erklärung
- Berühmte Physiker
- Eine Plakette für Hertz
- Eigenschaften eines Wissenschaftlers
- Lebensanwendungen
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